Bisher haben die Arbeitgeber Änderungen bei der Arbeitszeit im Kfz-Handwerk gefordert. Nun soll es doch weniger Geld und weniger Urlaub geben.
Im Sommer haben die Arbeitgeber den Manteltarifvertrag für das Kfz-Handwerk in Nordrhein-Westfalen gekündigt. Sie forderten neue Lösungen zum Thema Arbeitszeit.
Inzwischen ist es Herbst und die Arbeitgeber haben sich weitere Forderungen überlegt.
Die neuen Forderungen der Arbeitgeber
Das sieht auf den ersten Blick schon schlecht aus.
Wenn wir mal genauer hingucken, sieht es leider noch viel schlimmer aus!
Was heißt das für mich? - Beispiel Urlaub
Die Arbeitgeber sagen, dass sie den Urlaub um 2 Tage kürzen wollen. In Wirklichkeit soll es aber noch weniger Urlaub geben.
Denn bisher steht im Tarifvertrag "Der Urlaub beträgt 30 Arbeitstage.". In Zukunft soll dort stehen "Der Urlaub beträgt 28 Werktage.".
Die Woche hat 5 Arbeitstage, aber 6 Werktage. Damit ändert sich die Berechnung des Urlaubs. Wer 3 Wochen Urlaub haben möchte, muss so rechnen:
Wenn es nach den Arbeitgebern geht, wären also in Zukunft für 3 Wochen Urlaub mehr Urlaubstage weg als bisher.
Tarifverträge fallen nicht vom Himmel - Was tun?
Informiere dich über den jeweils aktuellen Stand und unterhalte dich mit Kollegen und Freunden darüber.
Alle Beschäftigten im Kfz-Handwerk müssen sich gemeinsam dafür einsetzen, dass ihre bisherigen Arbeitsbedingungen erhalten bleiben.
Wer sich für den Erhalt des Tarifvertrags und damit für bessere Bedingungen einsetzen will, sollte jetzt in die IG Metall eintreten!
Hier kannst du online
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Beispiel Einkommen:
600 Euro weniger im Jahr, wenn es nach den Arbeitgebern geht! Lies die Beispielrechnung in der neuen Ausgabe des Kfz-Spezial:
Kfz-Spezial Nr.3: Die Zeitung für die Beschäftigten des Kfz-Handwerks in NRW