Erste Tarifverhandlung Stahl ohne Ergebnis vertagt - Arbeitsgruppe zum Thema Beschäftigungssicherung eingerichtet - stahlnachrichten: Interview mit Jugendvertreter von HKM Duisburg
Die erste Tarifverhandlung für die Eisen- und Stahlindustrie im Tarifgebiet Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen ist in Düsseldorf ohne Ergebnis vertagt worden.
In einer Arbeitsgruppe wird kurzfristig am Thema Beschäftigungssicherung weitergearbeitet.
Forderungen der IG Metall
- Einkommenserhöhung von 4,5% für alle Beschäftigten und Auszubildenden für 12 Monate
- Verlängerung und inhaltliche Verbesserung des Tarifvertrags Beschäftigungssicherung (Ausweitung des Anspruchs von Ausgebildeten auf eine Übernahme von 12 auf 24 Monate)
- Ende 2009 auslaufende Tarifregelung zur Altersteilzeit soll Eins zu Eins fortgeschrieben werden
Oliver Burkhard, Bezirksleiter der IG Metall NRW:
"Wir wollen Beschäftigung und Einkommen sichern. Beim Thema Beschäftigungssicherung haben wir einige konstruktive Signale gehört. Aber den Arbeitgebern muss klar sein: Zu einer Lösung gehört auch eine Einkommenserhöhung."
Marc Otten, Vorsitzender der Jugendvertretung von HKM (Hüttenwerke Krupp Mannesmann) Duisburg:
"Ausbildung und Übernahme sind eine Investition in die Zukunft."
Der Jugendvertreter war bei der Tarifverhandlung dabei.
Lies das komplette Interview mit ihm in den "stahlnachrichten"! (Download s. unten)
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