Förderung von Ausbildungsfähigkeit in der Metall- und Elektroindustrie per Tarifvertrag vereinbart
Die IG Metall Nordrhein-Westfalen und der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie (Metall NRW) haben einen Tarifvertrag zur Förderung der Ausbildungsfähigkeit abgeschlossen.
Dieser kann unabhängig von einer öffentlichen Förderung direkt in der betrieblichen Praxis umgesetzt werden.
Jugendlichen bieten sich dadurch bessere Chancen, um eine Berufsausbildung beginnen zu können.
Teilnehmer
- Schulabgänger und Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag
Inhalte
- Betrieb der Metall- und Elektroindustrie NRW:
Einblicke in die Praxis eines Betriebs und Vermittlung von Schlüsselqualifikationen
- Berufskolleg:
Besuch eines begleitenden Bildungsgangs am Berufskolleg
Dauer
- 1 Jahr
Vergütung
- Es wird eine Vergütung gezahlt, die sich an der Ausbildungsvergütung des 1. Ausbildungsjahres orientiert.
Oliver Burkhard, Bezirksleiter der IG Metall NRW:
"Die Tarifvertragsparteien (IG Metall und Metall NRW) haben bewiesen: Alle reden über die Notwendigkeit einer guten Ausbildung - wir handeln! Mit dem neuen Tarifvertrag zur Förderung der Ausbildungsfähigkeit haben wir gemeinsam ein neues Instrument geschaffen, von dem alle profitieren: Die Jugendlichen und die Unternehmen."
Die IG Metall NRW und der Arbeitgeberverband Metall NRW rufen Unternehmen, Betriebsräte, Verbände, Arbeitsagenturen, Schulen und Berufskollegs dazu auf, diesen Weg zu unterstützen.
Wichtig:
Der Tarifvertrag ist ganz neu und muss erst noch in den Betrieben umgesetzt werden. Es wird daher einige Zeit dauern, bis sich herausgestellt hat, welche Betriebe die Fördermaßnahme für benachteiligte Jugendliche anbieten.
Bei weiteren Fragen kannst du dich an
igmetall4you wenden.
Weitere Informationen:
- Flyer "Tarifvertrag zur Förderung von Ausbildungsfähigkeit"
- Informationen für Lehrerinnen und Lehrer
NEU!
- Anmeldebogen Berufsschulunterricht
- Fördervertrag
- Handreichung für Betriebe und Berufskollegs




