Der Ausbildungsplatzmangel bekommt ein Gesicht. Wie das geht, erfährst du, wenn du weiterliest!
Die Gewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) haben heute ihre Initiative "Ausbildung für alle" gestartet.
Dem Ausbildungsplatzmangel wird so ein Gesicht gegeben.
Schon seit Jahren bekommen nicht mehr alle Jugendlichen einen betrieblichen Ausbildungsplatz. Im Jahr 2006 haben sich rund 160.000 junge Menschen beworben - und gingen leer aus.
Oft werden sie in Ersatzmaßnahmen oder einer schulischen Ausbildung "geparkt". Das hat genau einen Vorteil, und zwar für die Statistik: Wer angeblich versorgt ist, taucht darin nicht mehr auf.
Auftakt in Berlin
Mit der heutigen Auftaktveranstaltung in Berlin und Aktionen in weiteren Bundesländern wird die Initiative gemeinsam mit Jugendlichen ihre Forderungen in die Öffentlichkeit bringen:
- Grundrecht auf Ausbildung
- Ausbildungsplatzumlage für Betriebe und Unternehmen, die nicht ausbilden
- Sofortprogramm für 50 000 zusätzliche außerbetriebliche Ausbildungsplätze und
- mehr Qualität in der Ausbildung
Aktion in Nordrhein-Westfalen
In NRW hat die Aktion dazu bereits gestern stattgefunden.
Rund 1200 Jugendliche haben in Düsseldorf mit einem "Wandertag für Ausbildung" Wirtschaft und Politik ihre Forderung nach mehr qualifizierenden Ausbildungsplätzen deutlich gemacht.
Sie überreichten dem zuständigen Minister Briefe mit ihren Forderungen an die Landesregierung.
Mehr über "Ausbildung für alle"
Mehr über die Initiative "Ausbildung für alle" findest du unter:
Umlagefinanzierung
Was ist das eigentlich und warum fordert die IG Metall eine gesetzliche Umlagefinanzierung?
Hier findest du die
Antwort.




