Forderung Auszubildende: 80 Euro mehr im Monat und Anhebung der altersvorsorgewirksamen Leistungen - Betriebliche "Besser-Regelungen" für Leiharbeitnehmer
Die Tarifkommission der IG Metall in Nordrhein-Westfalen hat heute beschlossen, für die 700.000 Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in NRW die Erhöhung der Einkommen um 8% für die Laufzeit von 12 Monaten zu fordern.
Forderungen für Azubis
- Monatliches Plus von 80 €
- Anhebung der altersvorsorgewirksamen Leistungen (AVWL) von 13,29 € auf 26,59 € im Monat
"Besser-Regelungen" für Leiharbeiter
Die IG Metall will außerdem über eine tarifliche Vereinbarung erreichen, dass auf betrieblicher Ebene "Besser-Regelungen" für den Einsatz von Leiharbeitnehmern vereinbart werden.
Der Vorstand der IG Metall wird am 23. September 2008 abschließend über die Forderungen der 7 IG Metall-Bezirke beraten und entscheiden.
Oliver Burkhard, Bezirksleiter der IG Metall Nordrhein-Westfalen:
"Dieses Jahr ist für die Branchen der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen hervorragend gelaufen. Und es geht klar weiter bergauf. Besonders der Maschinenbau ist gut ausgelastet. Die Arbeitszeitkonten und die Auftragsbücher sind voll. Die Rückmeldungen unserer Tarifverantwortlichen bestätigen das. Mit der anspruchsvollen Forderung von 8 Prozent treffen wir vor diesem Hintergrund sehr genau die Diskussion und Erwartungshaltung unserer Mitglieder in den Betrieben unseres Bezirks. Schon jetzt ist allen Beteiligten klar, diese Forderung setzt die höchste Bereitschaft unserer Mitglieder voraus, sich dafür auch einzusetzen."
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