Kein verbessertes Angebot der Arbeitgeber - Die Verhandlungen am 26. April sind die letzte Chance, sonst folgen Warnstreiks!
In der heutigen 3. Tarifverhandlung für die Metall- und Elektroindustrie Nordrhein-Westfalen haben die Arbeitgeber kein verbessertes Angebot gemacht.
Detlef Wetzel, der Bezirksleiter der IG Metall Nordrhein-Westfalen sagte dazu: "Die Arbeitgeber müssen endlich mit einem fairen Angebot kommen. Sie verdienen derzeit richtiges Geld, aber den Beschäftigten wollen sie davon nichts abgeben."
Keine Bewegung bei Übernahme der ausbildungsbedingten Kosten
Unter anderem wollen die Arbeitgeber die ausbildungsbedingten Kosten (z. B. für Bücher, Fahrtkosten usw.) nicht übernehmen. Sie wollen stattdessen Maßnahmen zur Ausweitung der Ausbildungskapazitäten. Dies soll über eine Absenkung der Vergütungen und über Kurzzeitqualifizierungen erfolgen.
Detlef Wetzel stellte klar, dass Ausbildungskosten Investitionen in die Zukunft sind, an denen es nichts zu sparen gibt. Dem steigenden Fachkräftemagel kann nur entgegengewirkt werden, indem mehr und besser ausgebildet wird.
Letzte Chance: 26. April - sonst sind Warnstreiks möglich
Die nächste Tarifverhandlung findet am 26. April 2007 in Gelsenkirchen statt.
Da am 28. April die Friedenspflicht endet, sind schon in der ersten Mai-Woche Warnstreiks möglich.



