Umlagefinanzierung


Auf der einen Seite beklagen viele Unternehmen einen Mangel an Fachkräften.

 

Auf der anderen Seite gehen jedes Jahr sehr viele Jugendliche bei der Bewerbung um einen betrieblichen Ausbildungsplatz leer aus.

 

Woran liegt das und wie kann das geändert werden?

 

 

Der Ausbildungspakt

 

Versprechen der Arbeitgeber wurde nicht eingehalten

 

Der Zahl der freien betrieblichen Ausbildungsplätze steht eine noch größere Zahl an Bewerbern gegenüber. So bekommt nicht jeder einen Ausbildungsplatz in einem Betrieb.

 

Das haben auch Wirtschaft und Regierung eingesehen. Deshalb haben sie im Jahr 2004 einen Ausbildungspakt beschlossen. Dabei handelt es sich um eine freiwillige Vereinbarung zur Schaffung von neuen Ausbildungsplätzen.

 

Und wie das bei Freiwilligkeit nunmal so ist: Man muss nicht. Es gibt keinen Zwang.

 

Die Zahl der gemeldeten betrieblichen Ausbildungsplätze ist seitdem weiter gesunken.

Viele der Bewerberinnen und Bewerber wurden stattdessen in berufsvorbereitende Maßnahmen gesteckt. Diese Maßnahmen haben mit einer Ausbildung in einem Betrieb aber nur wenig zu tun.

 

 

Die Alternative

  

Ausbildungsplätze im Betrieb durch gesetzliche Umlagefinanzierung

 

Da die letzten Jahre gezeigt haben, dass freiwillige Versprechungen nichts am Ausbildungsplatzmangel ändern, fordert die IG Metall statt eines freiwilligen Ausbildungspakts eine gesetzliche Umlagefinanzierung.

 

Und die funktioniert so:



So funktioniert die Umlagefinanzierung / Foto: Elin Dera

 

Gründe, die für eine gesetzliche Umlagefinanzierung sprechen

 

Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft

 

Deshalb müssen wir alle uns dafür einsetzen, dass eine Umlagefinanzierung per Gesetz geregelt wird!

 

Einen Flyer der IG Metall zur gesetzlichen Umlagefinanzierung findest du im  Download-Bereich unter "Zusätzliche Downloads".